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Foto: Wolfgang Reiter/futurefoodstudio

Die Flagship-Stores der Handelsketten orientieren sich immer mehr an Design und Atmosphäre der Food Halls wie jener in Rotterdam (markthal.nl)

Foto: Wolfgang Reiter/futurefoodstudio

Einkaufen und Essen - Am Tapas-Stand der Amsterdamer Food-Halle kann man vorher kosten, was man nachher einkauft (www.foodhallen.nl/amsterdam)

5. Juli 2018

Super Markt statt Supermarkt

Vom Selbstbedienungsladen zum Human Retail - Im Foodreport 2019 geht es auch um die Zukunft des Lebensmittelhandels

WIEN. „Es mag auf den ersten Blick absurd klingen, aber das Letzte, was unsere Supermärkte heute ihren Kunden am Point of Sale vermitteln, sind Freude am Essen und sinnliche Erfahrungen.“ So lautete unsere provokant zugespitzte These im Foodreport 2014. In diesem haben wir analysiert, warum der als Vorratskammer, d.h. nach der Logik des Category Management organisierte Supermarkt, ein Auslaufsmodell ist: Weil er den Erwartungen, die Konsumenten heute an den Handel richten, kaum mehr gerecht wird.

Die Renaissance der Straßenmärkte revolutioniert den Lebensmittelhandel

Inszwischen hat sich – wie wir im Foodreport 2016 gezeigt haben – zumindest in den Flagship-Stores vieler Handelketten einiges getan: Das Styling ist atmosphärischer geworden und gleicht sich immer mehr den Markthallen an, die gemeinsam mit den aufgewerteten Straßenmärkten weltweit einen Boom erleben. Denn für viele Konsumenten steht beim Einkauf nicht mehr das schnelle, unaufwendige Besorgen von möglichst billigen Lebensmitteln im Zentrum, sondern die Kontaktpflege und das Zelebrieren eines genussorientierten Lebensgefühls.

Von der Einkaufsunordnung zur optimalen Esslösung

Im aktuellen Foodreport 2019 haben wir den Faden wieder aufgenommen und stellen neue, zukunftsweisende Entwicklungen im Lebensmittelhandel vor, die nicht auf ein noch größeres Angebot setzen, sondern auf Esslösungen, die dem Alltag der Kunden entgegenkommen.

Unser Fazit:

° Das Upgrading im Lebensmittelhandel wird sich in Zukunft weiter fortsetzen: Discounter wandeln sich zu Supermärkten, Supermärkte zu hybriden Gastro-retail-Erlebnisorten. Der harte Preiskampf verlagert sich immer mehr ins Internet. Reine Versorgungseinkäufe finden künftig (teil-)automatisiert über digitale Assistenten statt – dafür muss man nicht mehr unbedingt einen Laden betreten.

° Wer aber nur die technologischen Innovationen im Blick hat, läuft Gefahr, die Gesamtstrategie aus den Augen zu verlieren. Erfolgreich werden in Zukunft Unternehmen sein,die ihren Kunden nicht nur individuell zugeschnittene Einkaufs- und Zustelllösungen für Lebensmittel, sondern je nach Situation und Lebenslage die insgesamt beste Esslösung bieten. (hr/wr)


„Wie die Renaissance der Märkte den Lebensmittelhandel revolutioniert“
Branchenschwerpunkt Retail im Foodreport 2016

„Retailution – Von der Einkausunordnung zur optimalen Esslösung“Branchenschwerpunkt Retail im Foodreport 2019

 

 

 

 

 

 

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